DEBUT CD REVIEW IN SÜDDEUTSCHE

… the young and compellingly fresh articulating violinist Eldbjørg Hemsing has digged out the three-movement violin concerto of Borgström, recording the work with Vienna Symphony Orchestra under Olari Elts – not only as noble pioneering feat, but in violinistic and musically gorgeous manner.

Harald Eggebrecht | Süddeutsche Zeitung | 17 April 2018:

Der Name Hjalmar Borgström (1864-1925) dürfte nur ausgemachten Kennern skandinavischer Musik etwas sagen. Der Norweger ging nach Studien in Kristiania (Oslo) nach Leipzig, wie nahezu alle nordischen Komponisten im 19. Jahrhundert. Erst 1903 kehrte Borgström nach Norwegen zurück, aber als überzeugter Spätromantiker deutscher Prägung. Dass er nicht wie Edvard Grieg eine speziell “norwegische” Musik schuf, machte es ihm schwer. Als Kritiker aber wurde er sehr geschätzt. Jetzt hat die junge, bezwingend frisch artikulierende Geigerin Eldbjørg Hemsing das dreisätzige Violinkonzert von Borgström ausgegraben und mit den Wiener Symphonikern unter Olari Elts eingespielt, nicht nur als noble Pioniertat, sondern geigerisch wie musikalisch hinreißend.(BIS)

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